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20. Jahrhundert

Pläne, Dokumente und Zeitschriften aus Kieselbronn von 1902 bis 1966.

Ortsplan und Gewannkarte, 1902

  1. Ortsplan, Gewannkarte und Gewannregister

    1902

    Drei Blätter des Ortsplans von Kieselbronn, die Gewannkarte und das Gewannregister aus dem Jahr 1902. Die Dateien sind groß, weil die Pläne in hoher Auflösung gescannt sind.

Die evangelische Kirchengemeinde im Dritten Reich

Die Dokumente reichen vom Beitritt des Kirchengemeinderats zur Bekennenden Kirche im November 1934 bis zum letzten Willen von Pfarrer Kurt Füß im August 1941.

  1. Beschluss des Kirchengemeinderats zum Beitritt zur Bekennenden Kirche

    13. November 1934

    Der Kirchengemeinderat beschließt, der Bekenntnisgemeinschaft in Baden beizutreten, sich vom Reichsbischof Ludwig Müller loszusagen und sich dem Bruderrat der Bekenntnissynode zu unterstellen.

  2. Beitrittserklärung zur Bekenntnisgemeinschaft

    15. November 1934

    Vordruck der „Bekenntnisgemeinschaft der Deutschen Evangelischen Kirche in Baden“. Nach dem Bekenntnisgottesdienst in der Kieselbronner Kirche konnten Gemeindeglieder damit persönlich ihren Beitritt erklären.

  3. Erklärung von Pfarrer Kurt Füß am Buß- und Bettag

    21. November 1934; Original im Verkündigungsbuch, Seite 40

    Sechs Tage nach dem Bekenntnisgottesdienst fordert der Pfarrer die Gemeinde auf, den Beitritt zu überdenken. Als Maßstab nennt er die Loyalität zur Obrigkeit und die Bereitschaft zu einem „wirklich christlichen“ Leben.

  4. Protestschreiben des Kirchengemeinderats an Adolf Hitler

    17. April 1935

    Protest gegen den Besuch des Reichsbischofs Ludwig Müller in Baden. Das Schreiben beruht vermutlich auf einer Vorlage der Bekenntnisgemeinschaft in Baden.

  5. Nachtrag zum Kieselbronner Heimatboten

    8. November 1939

    Nach dem gescheiterten Attentat Georg Elsers im Münchner Bürgerbräukeller legte Pfarrer Füß dem bereits gedruckten Heimatboten einen Nachtrag bei, in dem er für die Rettung Hitlers dankt.

  6. „Mein letzter Wille“ von Pfarrer Kurt Füß

    18. August 1941

    Feldpostbrief, geschrieben in der Kaserne in Heilbronn nach der Einberufung zum Militärdienst. Kurt Füß kam im Januar 1943 nach Russland; seit den Kämpfen bei Witebsk im Juni 1944 gilt er als vermisst.

Unsere Heimat, 1958

  1. „Kieselbronn“ in „Unsere Heimat“ Nr. 9/10

    September/Oktober 1958

    Beitrag über Lage und Geschichte von Kieselbronn, bebildert unter anderem mit Fotos von E. Augenstein.

Der Heimatbote der evangelischen Kirchengemeinde, 1921 bis 1966

Von 1921 bis 1966 erschien, mit Unterbrechungen, der „Heimatbote der Evangelischen Kirchengemeinde Kieselbronn“. Bis auf die Nummern 02/1935 und 08/1936–37 sind im Pfarrarchiv alle Ausgaben vorhanden; sie werden hier nach und nach veröffentlicht. Den Anfang machen die Sondernummer zur Wiedereinweihung der Kirche nach der Instandsetzung 1961–1963 und zwei Seiten aus der Ausgabe vom November 1966.

Wer hat eine der fehlenden Ausgaben noch zu Hause und könnte sie zum Kopieren zur Verfügung stellen? Wir freuen uns über eine Nachricht an info@abtentenfuss.de.

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