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Veranstaltungen

Unsere nächsten Termine, was bei uns im Lauf des Jahres stattfindet, und ein Rückblick auf vergangene Veranstaltungen.

Nächste Termine

Verschneiter Feldweg zwischen Obstbäumen, im Hintergrund das Dorf Kieselbronn mit Kirchturm im Schneetreiben.
Foto: Rosemarie Strobel-Heck

Kieselbronner Fotografen sehen ihren Ort: Kieselbronn im Laufe der Jahreszeiten


Stephanuskirche Kieselbronn

Der Heimat- und Kulturverein Abt Entenfuß e. V. hat im Jahr 2025 im Seniorenwohnheim Bethesda eine Ausstellung mit Fotografinnen und Fotografen organisiert, deren Bilder auf der Titelseite des Gemeindeblatts veröffentlicht wurden. Die Ausstellung fand großen Anklang. Deshalb gibt es nun eine zweite Auflage, bei der alle Kieselbronnerinnen und Kieselbronner mitmachen können.

  • Jeder kann bis zu zehn Fotos im jpeg-Format einreichen.
  • Die längste Seite eines Bildes darf max. 4000 px haben.
  • Motive können sein: Kieselbronn und Umgebung, Vereinsaktivitäten, Flora und Fauna und anderes.
  • Die Teilnahme ist beitragsfrei.
  • Einsendeschluss: 31. August 2027.

Die Fotos werden am 22. Oktober 2027, 19:30 Uhr, in der Stephanuskirche mit Orgelbegleitung gezeigt. Organist ist der Diplom-Musiker Frank Förschler.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Das ganze Jahr über

Diese Veranstaltungen gehören fest zum Vereinsleben. Sobald ein Termin feststeht, finden Sie ihn oben unter „Nächste Termine“.

Treffen und feiern

  • Stammtisch im Jägerstüble des Kronenschulhauses oder an unserer Vereinsbank unterm Birnbaum
  • Jährliches Sommerfest
  • Silvestergala im Kronenschulhaus

Vereinsmitglieder sitzen in Liegestühlen unter einem großen Baum, daneben steht ein alter Verkaufswagen
Stammtisch an der Vereinsbank

Unterwegs

Wanderungen und Ausflüge mit kulturellem Hintergrund, zum Beispiel:

  • Wanderungen rund um Kieselbronn und um das Derdinger Horn
  • Ausflug zur Stammburg unserer Patronatsherren von Hirschhorn
  • Wanderung mit Besuch des Waldensermuseums
  • Ausflug nach Rottweil
  • Besuch des Haufendorfs Lienzingen

Fachwerkhäuser und Kirchturm in Lienzingen
Lienzingen

Kultur und Geschichte

Vortragsfolie mit der Frage „Was ist eine Kirchenburg, eine Kirche oder eine Burg?“
Vortrag von Hans Reinerth über Kirchenburgen

Alte Handwerke

  • Wurstkurs
  • Backen im Backhaus
  • Schnapsbrennen

Rückblick

Eine Auswahl unserer vergangenen Veranstaltungen.

2026

Lange Hängebrücke über das bewaldete Neckartal, im Hintergrund der weiße, gedrehte Testturm.

Ausflug nach Rottweil in die „Stadt der Türme“


Rottweil, Abfahrt am Sportplatz Kieselbronn

Mit einer Reisegruppe von 41 Personen startete der Heimat- und Kulturverein „Abt Entenfuß“ am Samstag, 10. Oktober 2026, morgens mit einem Reisebus der Fa. Wolff vom Treffpunkt an der Turnhalle über die Autobahnen A 8 und A 81 nach Rottweil, wo mit dem Besuch in und auf dem dortigen TK-Elevator-Testturm der erste „Höhepunkt“ bevorstand.

Der 246 Meter hohe TK-Elevator-Testturm ist der weltweit zweithöchste Testturm für Aufzugsanlagen, wurde von 2014 bis 2017 von der ThyssenKrupp Elevator AG errichtet und dient den Testzwecken von Hochgeschwindigkeitsaufzügen. Die öffentliche Besucherplattform auf 232 Meter Höhe ist die höchste Besucherplattform Deutschlands. Ursprünglich hätte der Turm in Filderstadt gebaut werden sollen, aber die Nähe zum dortigen Stuttgarter Flughafen verhinderte dies.

Als nächste Attraktion stand die neue Neckarline-Brücke bevor. Unter Führung unseres Reiseleiters Klaus Hug ging die Mehrzahl der Reiseteilnehmer vom Einstieg in der Nähe des Testturms bis zur mittelalterlichen Altstadt über die 606 Meter lange geschwungene Metall-Hängebrücke, die seit 2026 das Neckartal auf bis zu 60 Metern Höhe überspannt. Ein beeindruckendes Erlebnis für alle, die den Gang über die Brücke wagten.

Reisegruppe auf der Neckarline-Hängebrücke über dem herbstlichen Neckartal; im Hintergrund die Altstadt von Rottweil mit Kirchtürmen.
Blick von der Neckarline-Hängebrücke auf das historische Rottweil

In der historischen Innenstadt von Rottweil erwartete die Reisegruppe dann eine komplett andere Welt. Von den hochtechnologischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts sah man sich nunmehr innerhalb kürzester Zeit in das mittelalterliche Stadtbild der ältesten Stadt Baden-Württembergs versetzt. Ursprünglich als römische Siedlung im 1. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Vespasian gegründet, gewann Rottweil im frühen Mittelalter unter den Karolingern als Hofgericht an Bedeutung.

Nach einer etwa einstündigen Mittagspause ging es am sogenannten Schwarzen Tor zu einer sehr informativen Stadtführung unter Leitung von Klaus Hug weiter. Das hochmittelalterliche Rottweil wurde in der Stauferzeit oberhalb des Neckars etwa zwei Kilometer westlich der ehemaligen Römerstadt neu angelegt. Aus dieser Zeit stammt der spätmittelalterliche Stadtkern mit den erkergeschmückten Bürgerhäusern, den geschmiedeten Stechschildern, die im 16. Jahrhundert vorgeschrieben waren, und den zahlreichen Rottweiler Kirchen. Viel Historisches erfuhren die aufmerksamen Teilnehmer, aber auch viele Dinge, die in der Gegenwart in der Rottweiler Tradition noch eine große Rolle spielen, wie z. B. der Rottweiler Narrensprung zur Fasnachtszeit.

Die Reisegruppe geht durch die Gasse vor dem Schwarzen Tor, einem mittelalterlichen Torturm aus Bruchstein mit Uhr, zwischen farbigen Bürgerhäusern.
Beginn der Stadtführung beim „Schwarzen Tor“

Nach dem letzten Highlight des Tages, der Einkehr im „Weinhaus Grimm“, startete die Reisegruppe gegen 19.30 Uhr wieder Richtung Kieselbronn, das man nach eineinhalbstündiger Fahrt wohlbehalten erreichte.

Ein großes Lob und Dankeschön geht an unser Mitglied Peter Koch, der die Ausfahrt perfekt organisierte. Wie schon beim letzten Vereinsausflug nach Haigerloch war es für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis.

Bericht: Joachim Theilmann · Bilder: Rosemarie Strobel-Heck

Bucheinband des Ortsfamilienbuchs Kieselbronn mit historischer Karte und alten Familienfotografien

Vorstellung des Ortsfamilienbuchs


Stephanuskirche Kieselbronn

Die Autoren Markus Ziegler und Markus Mall übergeben das Ortsfamilienbuch Kieselbronn der Öffentlichkeit. Es sprechen Bürgermeister Heiko Faber und Kreisarchivar Konstantin Huber, dazu gibt es Musik und im Anschluss ein Beisammensein. Das Buch kann an diesem Abend für 29 Euro gekauft werden.

Einladung (PDF, 1 Seite, 6,2 MB)

Zuhörerinnen und Zuhörer im Grünen Salon des Kronenschulhauses; vorne liest ein Mann am Tisch, ein zweiter steht neben der Projektionsfläche.

Hebel-Abend zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel


Kronenschulhaus Kieselbronn, Grüner Salon

Am 22. September 2026 jährte sich der Todestag des Dichters Johann Peter Hebel (1760–1826) zum 200. Mal. Pfarrer Markus Mall schilderte seinen Lebenslauf in Bildern, Thomas Kraus ließ Hebel in seinen Alemannischen Gedichten und Kalendergeschichten selbst zu Wort kommen. Der Eintritt war frei.

Gemaltes Brustbild von Johann Peter Hebel in blauem Rock mit weißem Halstuch vor grauem Hintergrund.
Johann Peter Hebel (1760–1826)

2025

Plakat zum Sommerfest mit einer Zeichnung von Fachwerkhäusern im Abendlicht

Sommerfest


Zwingerhof zwischen Bierhaus und Fachwerkhaus Barth

Musik und Unterhaltung auf der „offenen Bühne“, dazu Leckeres aus dem Bierhaus und dem „Welli“.

Plakat der Ausstellung „Kieselbronner Fotografen sehen ihren Ort“ mit Fotos aus Kieselbronn

Ausstellung „Kieselbronner Fotografen sehen ihren Ort“


Sozialwerk Bethesda – Haus Bethanien, Sonnenbühl 3, Kieselbronn

Fotografien von Egon Augenstein, Jochen Hittler, Johannes Kersting, Rosemarie Strobel-Heck und Dieter Weber, in Zusammenarbeit mit dem Sozialwerk Bethesda, Haus Bethanien. Vernissage am Sonntag, 29. Juni, von 15 bis 17 Uhr.

Begleitprogramm, jeweils sonntags um 15 Uhr:

  • 20. Juli: Benoît Fuhro, Chansons und Lieder zum Mitsingen
  • 3. August: Rolf Kugele liest aus seinem Buch „Erinnerungen“, Dr. Karl-Heinz Augenstein zeigt Fotos aus dem Gemeindearchiv
  • 31. August: Gerd Döppenschmitt zeigt seinen Film „Das Eyachtal im Nordschwarzwald“
  • 14. September: Rosemarie Strobel-Heck stellt ihr Buch „Invasion der Vollpfosten – eine fiktionale Fotostory“ vor; Stummfilm mit Musikimprovisationen von Frank Förschler
  • 28. September: Benoît Fuhro, Chansons und Lieder zum Mitsingen
Plakat: zwei Radfahrer mit bepackten Rädern an einer Steilküste am Meer

Vortrag „Tour Iberico – Mit dem Fahrrad ans Ende Europas“


Stephanuskirche Kieselbronn

Was mit einer verrückten Routenplanung und einer Prise Abenteuerlust begann, wurde mit jeder Etappe mehr Wirklichkeit: Weder Distanz und Höhenmeter noch Defekte hielten die Radfahrer auf ihrer Reise über die Iberische Halbinsel auf. Für das leibliche Wohl war gesorgt.

Umschlag des Buchs „Erinnerungen – Zeitzeugen berichten“ mit einer historischen Aufnahme aus Kieselbronn

Buchvorstellung mit Lesung: „Erinnerungen – Zeitzeugen berichten“


Kirche Kieselbronn

Das Buch erzählt die Zeit zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren aus der Sicht von Kieselbronnerinnen und Kieselbronnern: Alteingesessene und nach 1945 neu hinzugekommene Einwohner berichten von ihren persönlichen Eindrücken. Historische Fotos, unter anderem des Kieselbronner Fotografen Egon Augenstein, illustrieren die Berichte.

Texte gesammelt von Rolf Kugele, Bilder ausgewählt von Karl-Heinz Augenstein, erschienen im J. S. Klotz Verlagshaus.

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